Spenden - warum wir Ihre Unterstützung brauchen

Das Kath. Kinderkrankenhaus Wilhelmstift ist mit 261 Betten eine der größten Kinderkliniken Norddeutschlands und bietet umfassende pädiatrische Versorgung in elf Fachabteilungen und 22 Fachbereichen. Über 1.000 Mitarbeitende versorgen jährlich rund 61.000 Patient*innen. Kinderkrankenhäuser werden in Deutschland von den Bundesländern und Krankenkassen finanziert. 

Mit zusätzlichen Therapieangeboten, optimaler Ausstattung und ausreichend Zeit für ‘sprechende Medizin’ helfen wir kranken Kindern gern auch dort, wo es noch keine Regelfinanzierung gibt.

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende und machen Sie dieses MEHR möglich!

Sprechende Medizin

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie benötigen eine spezialisierte pflegerische und medizinische Versorgung in einer kindgerechten Umgebung. Zudem ist die ganze Familie betroffen, wenn Kinder schwer erkranken. Dann braucht es menschlichen Beistand und professionelle Hilfe, zum Beispiel durch unseren psychosozialen Dienst oder die Seelsorge. Dies leisten wir trotz der zunehmenden Spannungen zwischen humanitärem Auftrag und wirtschaftlichen Möglichkeiten.

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Egal wo- ich will kranken Kindern helfen

Wir bieten kranken Kindern eine hochwertige medizinische Versorgung. Ihre Spende ermöglicht uns zusätzliche Therapieangebote, optimaler Ausstattung und ausreichend Zeit für ‘sprechende Medizin’. So helfen wir gemeinsam kranken Kindern auch dort, wo es noch keine Regelfinanzierung gibt. Danke. 

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Spenden Sie für die Klinikclowns

Jede Woche schauen sie dort vorbei, wo ihre Hilfe am dringendsten erwartet wird und verbringen Zeit mit kranken Kindern. Sie hören zu, spielen mit den Kindern und zaubern ihnen ein Lächeln ins Gesicht. Oxytocin - auch als ,,Glückshormon” bekannt - trägt zur Heilung bei. Nach der spielerischen Begegnung mit den Klinikclowns fällt der Oxytocin-Spiegel höher aus, was den Heilungsprozess der erkrankten Kinder positiv beeinflusst.

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Jede Spende hilft

Wir danken für Ihre Hilfe - weil jedes kranke Kind die beste Medizin verdient.

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Spendenkonto

  • Kinderkrankenhaus Wilhelmstift
  • IBAN: DE76 2005 0550 1500 6433 72
  • BIC: HASPDEHHXXX

Beispielhafte Fallgeschichte des kleinen Max

Der achtjährige Max, ein quirliger, lebhafter Junge, hat an allem Interesse hat, bringt aber oft nicht die Konzentration auf, bei der Sache zu bleiben. Beschäftigungen bricht er von einem Moment auf den anderen ab, weil etwas Neues seine Aufmerksamkeit bindet. Darunter leiden vor allem Freundschaften und im Schulunterricht hat er den Anschluss längst verloren, ist im Klassenverband ein Außenseiter. Die anderen schätzen zwar seine lustigen Ideen, wollen aber nichts mit ihm zu tun haben, weil er laut und unzuverlässig ist. 

Max bedrückt das sehr und er kommt nur schwer mit dieser Ablehnung zurecht. 

Tag für Tag fällt es seinen Eltern schwerer, ihn für die Schule zu motivieren. Und weil es so schwer ist, die Kränkung und Trauer zu fühlen, wird Max in seiner Hilflosigkeit wütend. Wenn er wütend ist, kann er wenigstens etwas bewirken. So wird er immer öfter bockig, macht anderen Kindern ihr Spiel kaputt, albert unpassend herum, macht Lärm. 

Und schämt sich hinterher meist fürchterlich, denn eigentlich möchte er nur dazu gehören. Und dann ist er wieder traurig und da das nicht auszuhalten ist, kommt die Wut und alles geht von vorne los. Die ganze Welt ist ungerecht! Und das neue Baby Zuhause darf alles und er nichts! Die ganze Nacht schreit es und er kann nicht schlafen. 

Schließlich toleriert seine Klassenlehrerin die Unterrichtsstörungen nicht mehr und auch immer mehr Eltern anderer Kinder beschweren sich über sein Verhalten. So gehen Max Eltern mit ihm zur Beratung in eine psychologische Ambulanz, die eine Therapie empfiehlt. 

Und dann kommt Corona und die Praxis muss schließen. Die Schule schließt. Die Spielplätze schließen. Alle müssen zuhause bleiben. Alles ist plötzlich anders. 

Corona macht Max Angst. Noch mehr Angst, als er ohnehin schon hat. 

Alle sind plötzlich so komisch und die Regeln sind plötzlich anders. Anfangs freut er sich, weil er nicht mehr in die doofe Schule muss. Aber er merkt schnell, dass seine Eltern sich jetzt auch anders verhalten. Außerdem hat er Angst, weil sein Papa jetzt immer Zuhause ist und kein Geld verdienen kann. Und Geld ist doch wichtig zum Leben. Angst, weil er Corona und das was es macht, nicht wirklich versteht. Und er spürt die Sorge seiner Eltern. Er will sein altes Leben zurück und hört immer nur „Das geht noch nicht.“ Und eigentlich will er das ja auch gar nicht. 

Und schon muss er sich wieder aufregen und irgendwas kaputt machen. 

Max ist irgendwann so wütend und verzweifelt, dass er beginnt, auf seine Mama und seinen Papa ein zu schlagen. Er schreit und brüllt wie von Sinnen. Corona soll weggehen und alles soll endlich wieder normal sein. Mama und Papa wollen ihn beruhigen, aber Max will sich nicht beruhigen. Er will nicht reden. Er will, dass alles anders wird. Sofort! 

Max Eltern sind erschrocken und besorgt und rufen die Notfallnummer des Kinderkrankenhauses an. Dort wird ihnen empfohlen, mit Max zu einem Kennenlernen vorbei zu kommen. 

Alle gemeinsam beschließen, dass Max eine Weile in der Klinik bleibt, damit alle verstehen, woher die Angst und die Wut kommen. Er kommt für eine Weile in die Kinder- und Jugendpsychiatrie, wo er herausfindet, woher Wut und Trauer kommen und was er dagegen tun kann. 

Er wird viel sicherer in seinem Alltag. Und er kann sich mit anderen Kindern neu ausprobieren und lernt, wie er Freundschaften halten kann. Er übt, konzentriert einer Sache zu folgen, zum Beispiel an der Kletterwand. Hier muss er jeden Schritt mit Bedacht und Zeit wählen. Das Klettern macht ihm Spaß und er ist schon richtig gut geworden. Mittlerweile kommt er schon fast bis ganz nach oben. 

In der Klinik kann er endlich und ganz langsam versuchen, alles zu verstehen. Hier haben alle Zeit für ihn, reden alle mit ihm. Und in der Kunsttherapie hat er angefangen all seine Wut zu nutzen, um eine tolle Tonkachel zu bauen. Umlenken der Wut, nennt das seine Therapeutin, die sehr nett ist und mit der er über alles reden kann. Wut verstehen. Ist ihm doch mal alles zu viel, kann er sich einfach in sein Zimmer zurückziehen. Endlich mal die Tür zu machen, für sich sein und einfach nur spielen. 

Max kann bald wieder nach Hause. Er freut sich auf Mama und Papa, die in Gesprächen mit der Therapeutin viel über Max Verhalten gelernt haben und jetzt wissen, wie sie damit umgehen können. Dadurch ist es schon jetzt oft viel entspannter. Auch mit dem Baby. 


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Christlich. Sozial. Verantwortungsbewusst

Unser Leitbild stellt das kranke Kind mit seiner Familie in den Mittelpunkt. Christliches Handeln bedeutet für uns Achtung der Würde und Wertschätzung sowie Schutz vor körperlichem und seelischem Schaden jedes einzelnen Menschen, unabhängig von seiner physischen oder psychischen Verfassung, seiner Religion, Weltanschauung oder seiner Herkunft. Seit der Gründung 1925 bekommt das Wilhelmstift Sach- und Geldspenden sowie Unterstützung von ehrenamtlichen Mitarbeitern. Früher wie heute sind diese Spenden sehr wertvoll und wichtiger Bestandteil unserer hochwertigen Versorgung, weil sie Leistungen ermöglichen und finanzieren, die über die Grundversorgung hinaus zur Gesundung und Wohlbefinden unserer Kinder beitragen. Ihre Spende hilft uns, trotz der Spannung zwischen humanitärem Auftrag und wirtschaftlichen Möglichkeiten auch in Zukunft den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen ein Mehr an Zuwendung und kindgerechter Umgebung zu bieten.
 

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Dinge ausdrücken, für die es keine Worte gibt

Im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie behandeln wir auch schwerst traumatisierte Kinder. Dank Spendengeldern können wir diesen zusätzliche Kunsttherapeutische Angebote bieten. Beispielsweise die Arbeit mit Ton. So können Gedanken, Empfindungen und auch schwere Erlebnisse in Ton ausgedrückt werden. Dass ist dann gut, wenn dafür die Worte fehlen. Diese Arbeit hilft sehr und ist nur mit Spendengeldern möglich.  

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Ein neuer Pausenraum

Sie sind unsere Zukunft: Auszubildende der Pflegeberufeschule am Wilhelmstif. Nun konnte Dank Spendengeldern der Aufenthaltsraum unserer Pflegeberufeschule neu gestaltet und modernisiert werden. Nun können die Auszubildenden sich dort erholen, austauschen oder einfach die Gemeinschaft genießen. Für unsere Nachwuchskräfte ist dieser Raum mehr als 
ein Pausenbereich – er ist ein Ort des Austauschs, der Erholung und der Gemeinschaft. Gerade im Pflegeberuf, der körperlich und emotional fordernd ist, sind solche Rückzugsorte von großer Bedeutung 

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Maike Hinrichs
Teamleitung Kommunikation & Fundraising

Maike Hinrichs

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