Zukunft Wilhelmstift: Mitarbeiter*innen Spendenaktion

Wir sind Pflegekräfte, Ärzte, Therapeuten, Sozialarbeiter, Verwaltungsmitarbeiter und vieles mehr. Und wir lieben unsere Arbeit – für unsere Patientinnen und Patienten und ihre Familien.
Wir haben uns zusammengetan und die Spendenaktion "Zukunft Wilhelmstift" gestartet. Damit diese gute medizinische Versorgung für die Kleinsten in unserer Gesellschaft ohne finanziellen Druck möglich ist, möchten wir für unser Wilhelmstift die Finanzierungslücke von 2 Mio Euro schließen!

Wir glauben an die Kraft der Gemeinschaft! Ob Patientenfamilien, Menschen in und Hamburg, Unternehmen, Stiftungen, Großspender und viele andere ... Wir wollen unsere kleinen Patienten und ihre Familien weiter medizinisch versorgen, kompetent beraten, liebevoll begleiten und für sie da sein, wenn sie uns brauchen. Jeder Euro zählt! Spenden Sie und tun Sie Gutes für die mehr als 60.000 kleinen Patienten, die unsere Klinik jährlich versorgt und für die mehr als 1.000 Mitarbeiter*innen, die dies rund um die Uhr leisten.

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Beispielhafte Fallgeschichte des kleinen Max

Der achtjährige Max, ein quirliger, lebhafter Junge, hat an allem Interesse hat, bringt aber oft nicht die Konzentration auf, bei der Sache zu bleiben. Beschäftigungen bricht er von einem Moment auf den anderen ab, weil etwas Neues seine Aufmerksamkeit bindet. Darunter leiden vor allem Freundschaften und im Schulunterricht hat er den Anschluss längst verloren, ist im Klassenverband ein Außenseiter. Die anderen schätzen zwar seine lustigen Ideen, wollen aber nichts mit ihm zu tun haben, weil er laut und unzuverlässig ist. 

Max bedrückt das sehr und er kommt nur schwer mit dieser Ablehnung zurecht. 

Tag für Tag fällt es seinen Eltern schwerer, ihn für die Schule zu motivieren. Und weil es so schwer ist, die Kränkung und Trauer zu fühlen, wird Max in seiner Hilflosigkeit wütend. Wenn er wütend ist, kann er wenigstens etwas bewirken. So wird er immer öfter bockig, macht anderen Kindern ihr Spiel kaputt, albert unpassend herum, macht Lärm. 

Und schämt sich hinterher meist fürchterlich, denn eigentlich möchte er nur dazu gehören. Und dann ist er wieder traurig und da das nicht auszuhalten ist, kommt die Wut und alles geht von vorne los. Die ganze Welt ist ungerecht! Und das neue Baby Zuhause darf alles und er nichts! Die ganze Nacht schreit es und er kann nicht schlafen. 

Schließlich toleriert seine Klassenlehrerin die Unterrichtsstörungen nicht mehr und auch immer mehr Eltern anderer Kinder beschweren sich über sein Verhalten. So gehen Max Eltern mit ihm zur Beratung in eine psychologische Ambulanz, die eine Therapie empfiehlt. 

Und dann kommt Corona und die Praxis muss schließen. Die Schule schließt. Die Spielplätze schließen. Alle müssen zuhause bleiben. Alles ist plötzlich anders. 

Corona macht Max Angst. Noch mehr Angst, als er ohnehin schon hat. 

Alle sind plötzlich so komisch und die Regeln sind plötzlich anders. Anfangs freut er sich, weil er nicht mehr in die doofe Schule muss. Aber er merkt schnell, dass seine Eltern sich jetzt auch anders verhalten. Außerdem hat er Angst, weil sein Papa jetzt immer Zuhause ist und kein Geld verdienen kann. Und Geld ist doch wichtig zum Leben. Angst, weil er Corona und das was es macht, nicht wirklich versteht. Und er spürt die Sorge seiner Eltern. Er will sein altes Leben zurück und hört immer nur „Das geht noch nicht.“ Und eigentlich will er das ja auch gar nicht. 

Und schon muss er sich wieder aufregen und irgendwas kaputt machen. 

Max ist irgendwann so wütend und verzweifelt, dass er beginnt, auf seine Mama und seinen Papa ein zu schlagen. Er schreit und brüllt wie von Sinnen. Corona soll weggehen und alles soll endlich wieder normal sein. Mama und Papa wollen ihn beruhigen, aber Max will sich nicht beruhigen. Er will nicht reden. Er will, dass alles anders wird. Sofort! 

Max Eltern sind erschrocken und besorgt und rufen die Notfallnummer des Kinderkrankenhauses an. Dort wird ihnen empfohlen, mit Max zu einem Kennenlernen vorbei zu kommen. 

Alle gemeinsam beschließen, dass Max eine Weile in der Klinik bleibt, damit alle verstehen, woher die Angst und die Wut kommen. Er kommt für eine Weile in die Kinder- und Jugendpsychiatrie, wo er herausfindet, woher Wut und Trauer kommen und was er dagegen tun kann. 

Er wird viel sicherer in seinem Alltag. Und er kann sich mit anderen Kindern neu ausprobieren und lernt, wie er Freundschaften halten kann. Er übt, konzentriert einer Sache zu folgen, zum Beispiel an der Kletterwand. Hier muss er jeden Schritt mit Bedacht und Zeit wählen. Das Klettern macht ihm Spaß und er ist schon richtig gut geworden. Mittlerweile kommt er schon fast bis ganz nach oben. 

In der Klinik kann er endlich und ganz langsam versuchen, alles zu verstehen. Hier haben alle Zeit für ihn, reden alle mit ihm. Und in der Kunsttherapie hat er angefangen all seine Wut zu nutzen, um eine tolle Tonkachel zu bauen. Umlenken der Wut, nennt das seine Therapeutin, die sehr nett ist und mit der er über alles reden kann. Wut verstehen. Ist ihm doch mal alles zu viel, kann er sich einfach in sein Zimmer zurückziehen. Endlich mal die Tür zu machen, für sich sein und einfach nur spielen. 

Max kann bald wieder nach Hause. Er freut sich auf Mama und Papa, die in Gesprächen mit der Therapeutin viel über Max Verhalten gelernt haben und jetzt wissen, wie sie damit umgehen können. Dadurch ist es schon jetzt oft viel entspannter. Auch mit dem Baby. 


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Maike Hinrichs

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