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Therapien / Patientenschulungen.

Folgende Behandlungstechniken / Schwerpunkte bietet die Abteilung an:

  • Bobath
  • Vojta
  • Psychomotorik
  • Funktionelle Physiotherapie
  • Manuelle Therapie
  • Kinesio Taping
  • Entwicklungsstatus
  • Handlinganleitung
  • Frühgeborenen Nachbetreuung
  • Dreidimensionale manuelle Fußtherapie nach Barbara Zukunft Huber
  • Dynamische Fußorthesen / Pelites nach Nancy Hylton

  • Atemtherapie, auch bei CF
  • Brandverletzten Frührehabilitation
  • Diabetesschulung
  • Asthmaschulung
  • Adipositasschulung
  • Beckenbodentherapie und Uroschulung
  • Manuelle Lymphdrainage
  • TENS Therapie
  • Hilfsmittelversorgung
  • Entspannungstechniken
  • Massage
  • Babymassage

In der Behandlung von Menschen mit neurologischen Störungen ist das Bobath-Konzept eine der verbreitetsten Therapieformen. Es basiert auf neurophysiologischer Grundlage und wird durch die in der therapeutischen Arbeit gewonnenen Erfahrungen sowie neuen Forschungsergebnissen aus den Neurowissenschaften und Anregungen aus benachbarten Wissenschaften stetig weiterentwickelt. Der Mensch wird in seiner ganzen Persönlichkeit einbezogen, dies bedingt eine enge Zusammenarbeit sowohl der beteiligten Fachdisziplinen untereinander als auch mit den Angehörigen und den Betroffenen selbst.

Das Ehepaar Dr. h. c. Berta Bobath (Physiotherapeutin) und Dr. Karel Bobath (Neurologe und Psychiater) begannen Mitte der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts mit der Entwicklung seines Behandlungskonzeptes, das in den folgenden Jahrzehnten ständig erweitert und differenziert wurde.

Aufgrund der Diagnose wird ein individueller Befund erstellt. Im Vordergrund der Befunderhebung steht die Beobachtung der Eigenaktivität und Fähigkeit des Betroffenen im alltäglichen Leben. Diese werden im fortlaufenden Prozess durch die enge Verbindung von Befund und Therapie immer wieder neu definiert und so wird eine regelmäßige Erfolgskontrolle garantiert. 

Ziel der Therapie ist die Differenzierung funktioneller Fähigkeiten, Erweiterung der Handlungskompetenz und größtmögliche Selbständigkeit im Lebensumfeld. Weiter dienen alle Maßnahmen dazu, körperliche Sekundärschäden wie Kontrakturen, Luxationen und Deformitäten zu verhindern, aber auch Folgen im emotionalen und sozialen Bereich zu beeinflussen, oder in Grenzen zu halten. 

Im Unterschied zu anderen Therapieformen existieren im Bobath-Konzept keine standardisierten Übungen, sondern im Vordergrund stehen individuelle und alltagsbezogene therapeutische Aktivitäten. 

Kinder jeden Alters mit folgenden neurologischen Störungen können auf neurophysiologischer Grundlage nach dem Bobath-Konzept behandelt werden:

  • verschiedene Erscheinungsformen der cerebralen Bewegungsstörungen
  • sensomotorische Entwicklungsverzögerungen
  • neurologische Bewegungsstörungen
  • Asymmetrien
  • u.v.m.

In den 1950er Jahren hat der Neurologe Prof. Dr. Vaclav Vojta herausgefunden, dass man in die Steuerung des Gehirns eingreifen kann, um Haltung und Bewegung zu beeinflussen. Die entstandenen Bewegungen werden Reflexfortbewegungen genannt. Die Reflexfortbewegung wird in ganz bestimmten Ausgangslagen durch Druck auf festgelegte Punkte (Zonen) am Körper ausgelöst. Ausgangslagen, Druckrichtung, Druckstärke und Dauer werden mit den Eltern erarbeitet und jedem Kind angepasst.

Die Reflexfortbewegung ist bei jeder Störung von Haltung und Bewegung einzusetzen. 
Die Behandlung sollte frühzeitig beginnen, um eine bestmögliche Beeinflussung der Bewegungsstörung oder Fehlhaltung zu ermöglichen. Diese Therapie kann vom 1. Lebenstag bis ins hohe Alter eingesetzt werden.

Bei der Vojta-Therapie wird das Gehirn angeregt, das Programm der angeborenen idealen Bewegungsmuster in Gang zu setzen. Auch nach der Behandlung bleibt das Programm eine Zeit lang aktiv. Eine 3- bis 4malige Anwendung über den Tag verteilt ist notwendig. Dadurch kann erreicht werden, dass der Patient den ganzen Tag verbesserte Haltungs- und Bewegungsmöglichkeiten hat und diese auf Dauer in seine Spontanmotorik übernimmt.

Zusätzliche Wirkungen sind: 

  • Verbesserung der Atemfunktion 
  • Stabilisierung des vegetativen Nervensystems 
  • Verbesserung der Mundmotorik 

Die Reflexfortbewegung ist anstrengend! Der Säugling teilt uns dies durch kräftiges Schreien mit. Nach der Behandlung und einer kurzen Eingewöhnungszeit beruhigt er sich sofort von der Anstrengung. Sobald die Kinder andere Mitteilungsmöglichkeiten haben, nutzen sie diese und das Schreien während der Behandlung hört auf. 

Mehr Informationen finden Sie auch auf folgender Webseite: www.vojta.com

In den 60er Jahren entwickelte Prof. Dr. E. J. Kiphard zusammen mit dem Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Hünnekenns die psychomotorische Übungsbehandlung mit dem Ziel, erziehungsschwierigen, gehemmten, motorisch und psychisch beeinträchtigten Kindern zu einer geordneten Selbständigkeit, Selbstsicherheit und somit zu einer harmonischen Persönlichkeitsentwicklung zu verhelfen. Psychomotorik betont innerhalb der Motorik den engen Zusammenhang von Wahrnehmen, Erfahren, Erleben und Handeln. Damit wird die Bewegung nicht nur allein auf den Körper bezogen. Sie ein Ausdruck der gesamten Persönlichkeit. Die Psychomotorik ist eine mehrdimensionale, ganzheitliche Entwicklungsförderung der Grobmotorik, der Feinmotorik und der Wahrnehmung bei Bewegungsauffälligkeiten und Bewegungsstörungen sowie des Verhaltens.

Inhalte der Behandlung

  • Situations- und Übungsangebote zur Gleichgewichtskontrolle, Koordination, Geschicklichkeit, Kraft 
  • Körpererfahrung in Ruhe und Dynamik 
  • Entspannung 
  • Förderung der Feinmotorik 
  • Intensive Schulung aller Wahrnehmungsbereiche 
  • Ausprobieren
  • Aktiv sein
  • Freude/ Freunde haben
  • Mut entwickeln
  • Stärke erleben
  • Vertrauen in sich selbst fassen
  • Ohne Leistungserwartung – ohne Leistungsnorm

Die Therapie erfolgt durch verschiedene Spiel- und Interaktionsformen, sowie Reflektionen über das Erlebte. Die psychomotorische Bewegungstherapie findet auch in Gruppen statt. Die Kinder können diese Situation aktiv gestalten; sie gewinnen Handlungskompetenzen und Selbstbewusstsein; sie lernen, sich mit ihrer Umwelt auseinander zu setzen, um daran zu reifen.

Es erfolgt eine kindgerechte physiotherapeutische Behandlung, z. B. zur Kräftigung der gesamten Haltemuskulatur, zur Mobilisation oder Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit.

Die manuelle Therapie dient der Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparats (Gelenke, Muskeln, Nerven). Sie wird von Physiotherapeuten mit einer speziellen Weiterbildung durchgeführt und beinhaltet Untersuchung und Behandlungstechniken.

Durch das Kinesio Taping wird der Tonus der Muskulatur reguliert. Verspannten Muskeln können durch eine bestimmte Anlage vom Tape entspannt und schlaffe, atrophierte Muskeln angeregt werden. Bei der Schmertherapie kommt es direkt nach Anlage des Tapes oftmals zu einer sofortigen Schmerzlinderung. Das Kinesio Tape sorgt außerdem für einen verbesserten Lymphstrom und so für eine beschleunigte Regeneration. Indikationen für solch ein Tape sind z.B. Tennisarm, Golfarm, Carpal Tunnel Syndron, Schulterbeschwerden, Migräne, Hexenschuss, Rückenschmerzen, Muskelzerrung, Fußdeformitäten.

Kinesio Taping kann leider vom Arzt nicht als Kassenleistung verordnet werden und stellt somit eine Selbstzahlerleistung dar. Die Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht bestätigt.

Anhand gezielter Beobachtungen wird der motorische  und sozio-emotionale Entwicklungsstand eines Kindes beurteilt. Diese Beurteilung ist schon ab dem Säuglingsalter möglich und wird sowohl bei Kindern die stationär im Haus sind als auch bei ambulanten Patienten durchgeführt.

Das Handling ist ein wichtiger Teil in der Therapie. Den Eltern werden Möglichkeiten gezeigt ihr Kind z.B. beim Tragen, Wickeln, Füttern und Lagern so zu unterstützen, dass es ein größtmögliches Maß an Eigenaktivität entwickeln kann.

Im Rahmen der tagesklinischen Frühgeborenennachsorge wird in regelmäßigen Abständen der Entwicklungsstand eines Kindes beurteilt und bei Bedarf eine Therapieempfehlung ausgesprochen.

Frau Barbara Zukunft-Huber entwickelte Anfang der 1990er Jahre die dreidimensionale manuelle Fußtherapie.

Bis heute wurde die Sichtweise der Orthopädie, vom aufrecht stehenden Fuß, auch auf die Behandlungsweise der Säuglingsfüße übertragen. Betrachtet man aber die Bewegungsentwicklung des Säuglings, so wird man feststellen, dass er im 1. Lebensjahr die Knie- und Hüftbeugung in Abspreizung und Aussendrehung und Einwärtsdrehung des Fußes trainiert.

Frau Zukunft-Huber erkannte drei Dimensionen des Fußes: Höhe, Tiefe und Länge, die bei verschiedenen Fußfehlhaltungen (z.B. Klump-, Sichelfuß) Veränderungen zeigten. Je nach Fehlhaltung besteht die Behandlung aus verschiedenen Mobilisationsgriffen zur Dehnung verschiedener Muskeln und Lösung der Blockaden der Gelenke. Sie wird in Rücken- Bauch- und Seitlage durchgeführt. Diese Dehnung wird anschließend mit einer Binde über längere Zeit gehalten. Dadurch kommt es zu keiner Bewegungseinschränkung des Kindes. Es erfolgt eine Einweisung der Eltern in die Dehnung und Wickelung, die in regelmäßigen Abständen kontrolliert wird.

Sprunggelenksübergreifende dynamische Orthesen werden aus dünnem Polypropylen hergestellt. Die Orthese erlaubt eine geführte Bewegung im Sprunggelenk. Gleichzeitig werden das Sprunggelenk und der Fuß optimal in Mittelstellung kontrolliert und stabilisiert, was z.B. bei Kindern mit infantiler Zerebralparese oder anderen Koordinationsstörungen erforderlich sein kann.

Dynamische Fußorthesen sorgen für eine verbesserte Wahrnehmung und eine verbesserte Haltungs- und Bewegungskontrolle. Insgesamt werden dadurch eine aktive Balance und die dynamische Stabilität des gesamten Körpers positiv beeinflusst. Die individuelle Anpassung der Orthesen erfolgt durch einen Orthopädiemechaniker, der speziell dafür fortgebildet ist, und eine Physiotherapeutin.

Bei leichteren Bewegungsstörungen kann der Therapeut nach demselben Prinzip weiche Einlagen (Pelites) direkt am Fuß anfertigen. Auch bei Knick- Senk- oder Plattfüßen können Pelites als Einlagen verwendet werden:

Die Auswahl atemtherapeutischer Maßnahmen orientiert sich primär an den im Befund erhobenen Symptomen, weniger an den gezielten Krankheitsbildern. Die Techniken dienen der Pneumoniefreiheit, Thoraxmobilisation, verbesserten Vitalkapazität, Lösung und Beförderung von Sekret, Stabilisierung des Normotonus in  Haut, Bindegewebe und Muskulatur, der erleichternden Atemarbeit und verbesserten Entspannungsfähigkeit.

Somit findet die Atemtherapie Anwendung:

  • Präoperativ zu Verbesserung der Lungenfunktion
  • Therapeutisch bei Obstruktion und restriktiven Lungenerkrankungen

Die Atemtherapie bei CF ist eine wichtiger Bestandteil der Therapie. Das zähe Sekret wird durch Atemvertiefung, -lenkung und vibration mobilisiert. Die Patienten werden zu Eigenübungen, speziell der autogenen Drainage, angeleitet.

Hauptschwerpunkt ist hier, Kontrakturen zu vermeiden und die größtmögliche Selbständigkeit wieder zu erlangen. Vor allem die Dehnung und Massage der transplantierten Areale stehen im Vordergrund. Außerdem wird über Alltagstraining die Eigenverantwortung der Patienten für ihren Körper und die Beweglichkeit geschult. Kompressionskleidung wird in Zusammenarbeit mit einem Sanitätshaus ausgemessen, ebenso bei Bedarf Lagerungsschienen.

Zur Diabetesschulung im Haus gehören mehrere Sporteinheiten, in denen die Kinder und Jugendlichen lernen sollen, mit dem Einfluss, den körperliche Belastung auf ihre Blutzuckerwerte hat, umzugehen. 

Weitere Informationen zur Diabetesschulung erhalten Sie hier.

Dipl. Psych. Stephan Theiling, Dr. med. Rüdiger Szczepanski und Dr. med. Thomas Lob-Corzilius entwickelten und erprobten in Kooperation zwischen dem Kinderhospital Osnabrück und der Universität Osnabrück das Luftiku(r)s Konzept. Kinder/Jugendliche und Eltern lernen die wichtigsten Aspekte der chronischen Erkrankung Asthma bronchiale kennen und zwar so, dass es auch noch Spaß macht. 
Unter dem Motto „Asthma ist eine Krankheit, die behandelt werden muss und die bewältigt werden kann“ ist die Schulung für Kinder und Eltern eine praktische Hilfe, gemeinsam die Herausforderung der chronischen Erkrankung positiv anzunehmen.

Im Bereich der Physiotherapie werden in der Schulung der Umgang mit Atemnot und die Möglichkeiten der entsprechenden Eigentherapie erarbeitet und geübt.

Asthma-Schulung im Wilhelmstift

Auf spielerische Art und Weise wird erklärt:

  • Wie atmen wir?
  • Was ist Asthma?
  • Welche Auslöser gibt es?
  • Welche Körpersignale können wahrgenommen werden?
  • Wie funktioniert das Peakflow-Messgerät?
  • Wie wird das Inhalieren richtig ausgeführt?
  • Welche Atemübungen gibt es?
  • und vieles mehr.

Im Rahmen der Adipositasschulung wird den Kindern und Jugendlichen nicht nur Spaß an körperlicher Aktivität vermittelt, sondern auch ihre Wirkung auf den Körper. Es wird gemeinsam mit den Teilnehmern erarbeitet, wie körperliche Aktivität und Sport im Alltag umgesetzt werden können und eine geeignete Sportart gefunden werden kann.

Weitere Informationen zur Adipositasschulung erhalten Sie auf unserer Seite Schulungen.

Vielleicht machen Sie sich als Eltern Sorgen, weil Ihr Kind nachts oder auch am Tag noch nicht trocken ist, einkotet oder an Stuhlschmieren leidet. Vor dem 6. Lebensjahr muss man sich bei einnässenden Kindern jedoch keine Sorgen machen, weil die Blase einem Reifungsprozess unterliegt, der bei manchen Kindern etwas länger dauert. Mit Erreichen der Schulreife sollte man der Ursache auf den Grund gehen. Hier bieten wir nach den Standard der Konsensusgruppe Kontinenzschulung im Kinder- und Jugendalter Hilfe an.

Eine physiotherapeutische Behandlung kann nach individueller Befundung helfen, Fehlverhalten beispielsweise beim Toilettengang oder beim Trinkverhalten zu erkennen und dem entgegenzuwirken. Desweitern gehören Koordinations- und Wahrnehmungstraining, Entspannung und Anregung der Beckenbodenmuskulatur zur Basis dieser speziellen Therapie. Anatomische Grundkenntnisse werden kindgerecht und individuell vermittelt. Unser Anspruch ist, gemeinsam ein angstminderndes und enttabutisiertes Behandlungsklima zu schaffen. Durch die Weiterbildung "Physiotherapie bei Kindern mit urogenitalen und anorectalen Störungen" haben wir uns spezialisiert.

Ebenso bieten wir im Rahmen der Abteilung Urotherapie mehrmals im Jahr stationäre Schulungen an.

Unter manueller Lymphdrainage verstehen wir manuelles abdrainieren (Ab- und Weiterführung) der Gewebsflüssigkeit über Gewebsspalten bzw. Lymphgefäße. Das Prinzip beruht im Gegensatz zur herkömmlichen Massage auf einer bestimmten Grifftechnik, rhythmisch-kreisende-pumpende Griffe durch flaches Auflegen der Finger bzw. Hände bei fein dosiertem Druck nach einer dem entsprechendem Krankheitsbild festgelegten Reihenfolge. Bei der Bauchtiefdrainage wird auch unter Einbeziehung des Atemrhythmus in die Tiefe gearbeitet, so wie auch bei einigen Spezialgriffen. Ansonsten wird überwiegend flächig gearbeitet. 

Zur Unterstützung der Lymphdrainage und zur Vermeidung der Reödematisierung des Gewebes wird häufig nach der Behandlung noch eine Bandagierung oder Kompressionsbestrumpfung vorgenommen.
Mit dieser Therapie können Lymphödeme (primärer und sekundärer Art), Phlebödeme (venöser o. postthrombotischer Art), traumatische Ödeme, Morbus Sudeck, artifizielle und ischämische Ödeme, rheumatische Ödeme, chronisch entzündliche Ödeme, (Sklerodermie, Strahlenschädigungen), Inaktivitätsödeme (bei Lähmungen), Lipödeme und idiopatische Ödeme behandelt werden.

Eine große Bedeutung hat die manuelle Lymphdrainage auch bei der Nachbehandlung operativer Eingriffe, bei denen Lymphknoten entfernt worden sind.

Hierbei handelt es sich um ein elektronisches Nervenstimulationsgerät, das häufig bei Kopfschmerzen angewendet wird. Durch die regelmäßige Anwendung können die Kopfschmerzen gemildert werden und es erfolgt eine Steigerung des Wohlbefindens, wodurch z. B. häufige Schulausfälle vermieden werden können.

Wir ermitteln den Hilfsmittelbedarf eines Kindes und realisieren in Zusammenarbeit mit verschiedenen Sanitätshäusern die Umsetzung der Versorgungen, z.B. Fußorthesen, Rollstuhl, Stehhilfsmittel usw.

Durch Traumreisen, Massage einzelner Körperteile, progressive An- und Entspannung nach Jacobsen, usw. wird der gesamte Körper entspannt und die Körpereigenwahrnehmung geschult.

Spezielle Massagegriffe und – techniken führen zu Entspannung und Schmerzlinderung bei Muskelverspannungen. Narbenmassage lässt Narbengewebe weich und verschieblich werden.

Berührt, gestreichelt und massiert werden, das ist Nahrung für das Kind. (Frederick Leboyer)

Was Sie im Kurs erwartet
Im Kurs massieren die Eltern ihr Baby selbst. Bei jedem Treffen erlernen sie einen neuen Teil der Massage. Bis zum nächsten Mal haben sie zu Hause Zeit, das Erlernte zu üben.
Die Babymassage bietet Eltern und Babys die Möglichkeit, sich bewusst Zeit füreinander zu nehmen.
Unser Ansatz vermittelt einen respektvollen, abwartenden Umgang mit dem Kind, so dass es bestimmen kann, wann es für die Massage bereit ist. Eltern erleben dadurch die Fähigkeit ihres Babys, sich über Signale auszudrücken. Eine erfolgreiche Kommunikation und ein intensiver Kontakt entsteht. Der Kurs beinhaltet auch das Erlernen von Massagetechniken, die bei Blähungen und Koliken hilfreich sind. Die Babymassage ist für alle Babys geeignet, idealerweise im Alter von ca. vier Wochen bis zum Krabbelalter. Es wird auch Zeit sein für Fragen, Austausch und Anregungen.

Vorteile der Babymassage

  • Stärkung des Bindungsprozesses
  • Entspannung für Eltern und Baby
  • Erleichtert Blähungen und Koliken
  • Regulation von Körperfunktionen (Durchblutung, Schlaf, Atmung)
  • Förderung des Körperbewußtseins

Der Kurs umfasst fünf Treffen á 60-90 Minuten und kostet 55,- Euro.