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Pädiatrie.

Säuglinge und Kleinkinder sind ganzjährig durch Durchfallerkrankungen bedroht; im Winter stehen Rota- und Norovirusinfektionen im Vordergrund, im Sommer Enterovirus-Infektionen, Salmonellen und andere. In den Wintermonaten führen schwere Infektionen der Atemwege zur Aufnahme. Bei den ganz Kleinen handelt es sich dabei um Infektionen mit dem Respiratory Syncytial Virus (RSV), Pertussis (Keuchhusten), Parainfluenza- und Influenzaviren. Diese können auch ältere Kinder krank machen, ebenso wie Mykoplasmen und andere Erreger.

Auch (heutzutage und hierzulande) „exotische“ Infektionskrankheiten wie Typhus, Paratyphus und Malaria werden jedes Jahr bei Rückkehrern von Fernreisen diagnostiziert. Neben den Infektionskrankenheiten können Erkrankungen des Magendarm-Trakts wie Zöliakie, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, Lungenerkrankungen wie Asthma bronchiale, andere allergische Erkrankungen, Diabetes mellitus und viele andere zur stationären Aufnahme führen.

In der Tagesklinik mit 15 Plätzen werden komplexere Krankheitsbilder, die meist seit längerem bestehen, in interdisziplinärer Zusammenarbeit (medizinischen Spezialiste, Psychologen, Ernährungsberater, Physiotherapeuten, Sozialarbeiter) betreut.

In der Abteilung Pädiatrie werden Kinder und Jugendliche von 0-18 Jahren behandelt. Die Behandlung erfolgt je nach Erfordernissen stationär, tagesklinisch oder ambulant. Für die stationäre Behandlung stehen drei Stationen zur Verfügung. Die häufigsten Erkrankungsgruppe in der Altersgruppe von 0-10 Jahren sind Infektionen.

In der Notfallambulanz werden jedes Jahr über 40.000 kinderärztliche und kinderchirurgische Notfälle gesehen. Mittwochs und am Wochenende arbeiten hier niedergelassene Kollegen in der Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg mit.