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Laparoskopie. Endoskopie.

Die Kinderchirurgie im Wilhelmstift bietet für zahlreiche Operationen endoskopische Operationsverfahren an. Die gute apparative Ausstattung ermöglicht diese Eingriffe schon vom Säuglingsalter an. Die sogenannte „Schlüssellochchirurgie“

ermöglicht kosmetisch ansprechende Operationsnarben und zeigt vielfach deutliche Vorteile bei der Nachbehandlung mit geringeren Schmerzen und einer schnelleren Mobilisierung der Patienten. 

Durchgeführt werden:

  • Appendektomien (Blinddarm-Operation)
  • Cholezystektomien (Gallenblasenentfernungen)
  • Antireflux-Operationen (zur Vermeidung des Rückflusses von Magensaft in die Speiseröhre)
  • Operative Entfernungen von Zysten des inneren Genitale bei Mädchen
  • Operative Entfernungen von Darmanomalien (Verwachsungen, Meckel-Divertikel…)
  • Gefäßligatur bei Varikozele (Varizen der Hodengefäße)
  • Diagnostische Laparoskopien
  • und einige mehr.

Außerdem ist die Abteilung mit mehreren Zystoskopen, Gastroskopen und einem Coloskop ausgestattet, so dass Harnröhre und Blase, der obere Magen-Darm-Trakt (bis zum Zwölffingerdarm) oder der Dickdarm untersucht („gespiegelt“) werden können. Gleichzeitig können beispielsweise

Proben aus den Hohlorganen entnommen oder eine Ernährungssonde (Gastrostomie, PEG, Button) in den Magen gelegt werden.
Diese Untersuchungen erfolgen bei uns in Narkose oder zumindest tiefer Sedierung, so dass der Patient hinterher keine Erinnerung an die Untersuchung hat.