Therapie der lagerungsbedingten Plagiocephalie

(Kopfverformungen) durch Kopforthese (Helmtherapie)

Kopfdeformitäten fordern eine sofortige Abklärung. Wenn die frühzeitige Verknöcherung der Schädelnaht die Ursache darstellt, muss eine Operation vorgenommen werden. Die häufigste Ursache von Kopfdeformitäten ist allerdings lagerungsbedingt, hierfür ist in ausgeprägten Fällen die so genannte Helmtherapie die Therapie der Wahl. Der Kopf wird mit 5 Kameras dreidimensional fotografiert. Anhand der generierten Daten wird der Helm hergestellt. Wir sind Mitglieder des Cranioform-Netzwerkes für Helmtherapie, eine Initiative führender Gesichtschirurgen, die seit ca. 20 Jahren auf Kopfdeformitäten spezialisiert sind. Ein Portal für Eltern zum Erfahrungsaustausch sowie weiterführende Fachinformationen können Sie unter www.cranioform.de finden.

Die Indikation zur Therapie (Abb. 41) mittels Kopforthese (Helm) wird anhand der Vermessung des Schädels (Schädelbreite, Schädellänge, Diagonale) bzw. des resultierenden Schädel-Index (Breite/Länge x 100; Helmtherapie indiziert ab 90) und des Schädelasymmetrie-Index (Diagonale A – Diagonale B/ Diagonale A x 100; Helmtherapie indiziert ab 6,25). Die Verschiebung der Ohrachse (Ear-shift) wird ebenfalls vermessen und berücksichtigt.

 

 

 

Abbildung 41
Abbildung 41: Lagerungsbedingte Plagiocephalie (oben). Korrektur durch Kopforthese nach 4 Monaten (unten).
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