Gesichtsatrophie (lokalisierte Skleroderma, Perry Romberg Syndrom, hemifaziale Atrophie)

Die Atrophie einer Gesichtshälfte, Perry Romberg Syndrom genannt, eine Form der lokalisierten Skleroderma (Juvenile Local Sclerodermia, JLS), tritt im Kindesalter auf. Die Kinder werden durch den Kinderrheumatologen mit immunsuppressiven Medikamenten behandelt (Methotrexat). Unsere Aufgabe ist es, das Gesicht zu rekonstruieren. Vor vielen Jahren war es üblich, die Anwendung von Fernlappenplastiken (Gewebetransplantation) zum Gewebeaufbau zu verwenden. Wir verwenden Eigenfett durch Mikroinjektion (0,7mm Stumpfkanülen) zum Aufbau der Fettkompartimente nach einem 3D-Prinzip (Abb. 38). Nach neuesten Erfahrungen mit Eigenfett, ist dessen Anwendung im Frühstadium der Krankheit zu verwenden, um skelettale Deformierungen zu vermeiden. Weitere Informationen zur lokalisierten Skleroderma finden Sie unter www.kinderrheumatologie.de (Hamburger Zentrum für Kinder u. Jugendrheumatologie).

 
Abbildung 38
Abbildung 38: Acht jähriges Mädchen mit einer juvenilen lokalen Sklerodermie (Perry-Romberg-Syndrom) mit Beteiligung der linken Gesichtshälfte (3D-Fotographie links). Aufbau der Wange (Mitte) mit Eigenfett (unten rechts) entnommen aus dem Oberschenkel (oben rechts). 20-30% des Volumens bleibt erhalten, 4 bis 5 Behandlungen sind erforderlich, um die Gesichtskontur wiederherzustellen.
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