Fehlstellung und Verkürzung des Unterarms

Verkürzte oder gar fehlende Unterarmknochen führen zu Bewegungseinschränkungen und Fehlstellung von Handgelenk und Unterarm.
Am häufigsten ist die radiale Klumphand (radialer longitudinaler Reduktionsdefekt), bei der es durch eine Verkürzung oder Fehlen des Speichenknochens (Radius) zu einer Verkürzung des Unterarms und Abweichen der Hand zur Daumenseite kommt. In der Regel ist auch der Daumen nicht normal angelegt. Oft liegen weitere Organveränderungen im Rahmen eines Syndroms vor.

Seltener ist eine Fehlbildung oder Fehlen des Ellenknochens (ulnarer longitudinaler Reduktionsdefekt). Auch hier kommt es zu einer Verkürzung des Unterarms und einer leichteren Fehlstellung des Handgelenkes kleinfingerwärts. Der Speichenknochen ist verbogen und in der schweren Form das Ellenbogengelenk nicht angelegt und steif. An der Hand können Finger fehlen (Oligodaktylie).

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    Handchirurgie

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