Schnürringsyndrom

Das Schnürringsyndrom betrifft meistens mehrere Extremitäten. Im Gegensatz zu den anderen Fehlbildungen werden schon entwickelte Finger, Arme, Zehen und Unterschenkel ein- oder sogar abgeschnürt. Das geschieht durch bandartige Strukturen der inneren Eihaut im Mutterleib und kann sowohl zu leichten, kaum wahrnehmbaren Einschnürungen, tieferen Einschnürungen und bis zur Amputation führen.

Typisch sind sie Akrosyndaktylien, bei denen die bereits entwickelten Finger zusammengeschnürt werden. Die nicht durchbluteten körperfernen Anteile sterben ab und werden vom Fruchtwasser resorbiert. Es resultieren teilweise amputierte Finger, die an ihren Fingerspitzen zusammengewachsenen sind (Akrosyndaktylien).

Auch hier ist die Behandlung vielfältig. Damit die Finger einzeln bewegt werden können und gerade wachsen, werden die Akrosyndaktylien getrennt. Um die Hautkontur zu glätten, werden Schnürringe reseziert.

Ihr Termin bei uns

Wichtige Informationen zur Sprechstunde

  • zur ambulanten Behandlung angeborener Fehlbildungen und seltener Erkrankungen der Extremitäten auf Überweisung vom Kinderarzt oder durch Kinderchirurgen, Chirurgen oder Orthopäden.
  • zur ambulanten Behandlung von Handverletzungen und Unfallfolgen auf Überweisung von Kinderchirurgen, Chirurgen oder Orthopäden
  • Frau Dr. Hülsemann verfügt über eine kassenärztliche Ermächtigung
  • Sprechstunden (nur nach Terminvereinbarung) montags und donnerstags von 12:00 bis 15:30 Uhr

Terminvergabe per Telefon

  • Montag bis Donnerstag zwischen 09:30 und 11:30 Uhr sowie zwischen 12:00 und 14:00 Uhr
  • Freitags von 9:00 bis 13:00 Uhr
  • Telefonnummer 040 673 77-254 

Checkliste für Termine in der Handchirurgie

Um eine möglichst umfassende und reibungslose Konsultation zu gewährleisten, bitten wir Sie, folgende Dokumente zur Sprechstunde mitzubringen:

  • Vorbefunde wie Arztbriefe und Röntgenbilder auf CD
  • Überweisung vom Kinderarzt oder Kinderchirurgen, Chirurgen oder Orthopäden
  • Versichertenkarte

Handchirurgie

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