Navigation

Aktuelles.

Parkplatzengpass aufgrund von Bauarbeiten

Unsere Kinderklinik wird derzeit umfassend für Ihr Kind und Sie modernisiert und umgebaut. Daher ist die Parkplatzsituation auf unserem Gelände zurzeit stark eingeschränkt. Wir bitten dies zu entschuldigen und raten daher zur Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Sollten Sie dennoch mit dem PKW kommen, weichen Sie bitte auch auf die angrenzenden Nebenstraßen aus.
Selbstverständlich können Sie mit Ihrem schwerkranken Kind bei der Vorstellung oder dem Abholen vor den Haupteingang fahren. Bitte sorgen Sie anschließend dafür, dass Ihr Fahrzeug umgehend aus dem Eingangsbereich entfernt wird, damit auch andere Eltern dieses Angebot nutzen können. Andernfalls müssen wir uns vorbehalten, Falschparker kostenpflichtig abzuschleppen.  
Planen Sie in jedem Fall bitte zusätzlich Zeit für den Fußweg ein.  

Ausbildung Wilhelmstift

14. März 2019 – 16 Auszubildende schließen heute ihre dreijährige Ausbildung zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger am Wilhelmstift ab. Diese Leistung würdigt das Kinderkrankenhaus mit einer feierlichen Zeremonie, bei der den neuen Kollegen die traditionelle Anstecknadel und das Ausbildungszeugnis übergeben werden. „Wir alle wissen, was für eine Veränderung der Einstieg in das Berufsleben für die Jugendlichen anfangs bedeutet und vor allem welches Lernpensum ihnen das Berufsbild abfordert. Mit der Examensfeier möchten wir die erbrachten Leistungen der Absolventen würdigen“, so Ulrike Weiß, Leitung der Kinderkrankenpflegeschule am Wilhelmstift. Alle 16 Absolventen haben es geschafft.  9 von Ihnen haben das Angebot angenommen, im Wilhelmstift zu bleiben. 

In den letzten drei Jahren haben die Absolventen in 2.100 Theorie- und weiteren 2.500 intensiven Praxisstunden auf den Stationen des Kinderkrankenhauses Fachwissen in der Versorgung von erkrankten Kindern sowie den Umgang mit deren individuellen Bedürfnissen erfolgreich erlernt. Während der Praxiseinsätze in 22 verschiedenen Fachbereichen wird den zukünftigen Fachkräften bewusst, in welchen Bereichen sie später tätig sein möchten; in der Regel erfüllt das Wilhelmstift diesen Wunsch. Ergänzt wurde die Ausbildung mit Außeneinsätzen bei Kooperationspartnern wie das Krankenhaus Reinbek St. Adolf Stift oder das Ev. Amalie Sieveking Krankenhaus. Auch Auslandspraktika sind durchaus üblich und werden vom Wilhelmstift unterstützt.

In über 70 Jahren hat das Wilhelmstift mehr als 1.500 Jugendliche erfolgreich zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in ausgebildet. 75 Prozent von ihnen wurde in den letzten fünf Jahren eine Übernahme angeboten. „Wir bieten Berufseinsteigern ein attraktives Arbeitsfeld und sind ein attraktiver Arbeitgeber, da wir sehr viel Wert auf ein gutes Miteinander und die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter legen. Auch ist uns die kontinuierliche Fort- und Weiterbildung von Mitarbeitern wichtig, weshalb wir diese von Anfang fördern“, so Markus Balters, Personaldirektor am Wilhelmstift. Dass dieses Konzept wirkt und die Mitarbeiter damit zufrieden sind, zeigen die Zahlen: Jeder vierte Mitarbeiter ist länger als 15 Jahre am Wilhelmstift und knapp 90 Prozent fühlen sich laut einer Mitarbeiterumfrage wohl. Ein menschliches, Miteinander prägt nicht nur für die Zusammenarbeit, sondern ist Teil des Leitbilds des Unternehmens und somit Bestandteil der Arbeit mit den Patienten.

Für einen Ausbildungsplatz zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflege kann sich jeder bewerben, der älter als 17 Jahre ist und folgende, gesetzliche Zugangsvoraussetzungen erfüllt: 

  • Gesundheitliche Eignung
  • Mittlerer Schulabschluss oder eine andere gleichwertige, abgeschlossene Schulbildung oder
  • Erster allgemeiner Schulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung zusammen mit einer erfolgreich abgeschlossenen mindestens 2-jährigen Berufsausbildung oder
  • Ausgebildete Krankenpflegehelfer oder einer anderen erfolgreich abgeschlossenen landesrechtlich geregelten Ausbildung von mindestens 1-jähriger Dauer in der Kranken- oder Altenpflegehilfe (z.B.: GPA)

Für die Ausbildung nach den neuen Regularien ab 1.4.2020 sind noch Plätze frei. 

Um Eltern die Sorge vor den Umgang mit den teils noch sehr kleinen Frühgeborenen zu nehmen, veranstaltet das Kinderkrankenhaus Wilhelmstift regelmäßige Schulungen für frischgebackene Eltern von Frühgeborenen. „Wie halte ich mein so kleines Kind richtig, was muss ich bei der Versorgung beachten und worauf kommt es in den ersten Wochen an“, diese und weitere Fragen werden in den gut besuchten Schulungen beantwortet. Dank der Spende einer Frühchen-Puppe durch den Bundesverband „Das frühgeborene Kind e.V.“ und „Frühstart e.V.“ an das Wilhelmstift, können in den Schulungen nun Haltegriffe, Körperkontakt und die Versorgung der Kleinen vorerst an einer Frühchen- Puppe geübt werden und erste Hemmschwellen so schneller überwunden werden. Frühchen-Puppe LEWIS wird in 160 mühevollen Arbeitsstunden aufwendig hergestellt und ähnelt einem Frühgeborenem, das 12 Wochen zu früh auf die Welt gekommen ist. Dank sehr authentischer Optik und Haptik wirkt LEWIS sehr lebensecht. Schulungen mit dieser Puppe geben Eltern schnell Sicherheit und schaffen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Ziel ist es, Eltern so früh wie möglich in die die Versorgung Ihrer Babys einzubinden. Unterstützt werden Sie dabei von eigens geschultem Fachpersonal, das auch nach der Schulung rund um die Uhr für die Eltern auf Station ansprechbar ist. „Eine frühzeitige Einbindung der Eltern in die Versorgung der Frühchen ist sehr wichtig für die Entwicklung der Eltern- Kind- Beziehung und fester Bestandteil unseres Versorgungskonzeptes auf der Neonatologie“, so Prof. Dr. Lutz Koch, Chefarzt der Neonatologie im Kinderkrankenhaus Wilhelmstift. Der Bundesverband „Das frühgeborene Kind e.V.“ setzt sich seit Jahren für eine frühe Einbindung der Eltern ein. Ziel der Spendenaktion ist es, Dank der Puppe Eltern zu vermittelt, wie man Frühgeborene richtig hält, es wickelt und umlagert oder was man beim Känguruhen beachten muss. Die Früh- und Neugeboren-Intensivstation des Kath. Kinderkrankenhauses Wilhelmstift, genannt Neonatologie, befindet sich direkt im Kath. Marienkrankenhaus, eines der größten Geburtskliniken Deutschland im Zentrum von Hamburg. Über der Geburtenstation gelegen, ist Dank kurzer Wege eine schnelle Intensivversorgung der Kleinen und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Geburts- und Intensivpflege gewährleistet. Insgesamt 22 Betten stehen für die Kleinsten der Kleinen bereit, die von speziell ausgebildeten Fachpersonal rund um die Uhr versorgt werden; teils in Einzelbetreuung. 2018 eröffnete das Wilhelmstift gemeinsam mit dem Marienkrankenhaus sieben neue Eltern- Kind Zimmer und ist damit Hamburgs erste Intensivstation für Früh- und Neugeborene, die es Eltern ermöglicht, bei Ihren erkrankten Früh- und Neugeborenen direkt auf Station zu wohnen. Das Marienkrankenhaus ist die beliebteste Geburtshilfe in Hamburg. Bei 3.505 Geburten und 3.565 Kindern kamen im Jahr 2018 rund 15 Prozent aller Neugeborenen in Hamburg (25.077 Geburten, 25.576 Kinder) im Marienkrankenhaus auf die Welt. Mit dieser Quote rangiert die Klinik (Chefarzt: Dr. med. Oliver Heine) unter den Top Five der größten Geburtskliniken in ganz Deutschland.

Medienkontakt
Katholisches Kinderkrankenhaus Wilhelmstift gGmbH
Unternehmenskommunikation, Maike Hinrichs
+49 174 68 39 487
 m.hinrichs(at)kkh-wilhelmstift.de

Anlässlich des Welt-Frühgeborenen-Tages am 17. November veranstalteten zwei Hamburger Kliniken, das Katholische Kinderkrankenhaus Wilhelmstift und die Geburtshilfe des Katholischen Marienkrankenhauses Hamburg, einen Fachtag Perinatalmedizin in der Medical School Hamburg. Konzipiert war dieser für ambulante Einrichtungen, vor allem niedergelassene GynäkologInnen und Hebammen, damit sie sich besser in die Rundumversorgung von Frühgeborenen einbringen können. Im Großen Hörsaal, dem so genannten Goldenen Ei, wurden rund 100 ZuhörerInnen über die positiven Effekte von Rooming-in auf das Hirnwachstum und Beatmungsdauer des Frühgeborenen informiert. Die Chefärzte beider Einrichtungen, die zusammen das Perinatal Zentrum 1 (PNZ 1) bilden, gaben zwischen den Hauptvorträgen mit jeweils einer kurzen Rede einen Einblick in die Errungenschaften ihrer jeweiligen Disziplin. Der leitende Neonatologe Prof. Dr. med. Lutz Koch führte beispielsweise an, dass in seinem Geburtsjahr, 1973, kein Kind unter 1000 Gramm überlebt hätte, da habe man gerade erste neonatologische Intensivstationen aufgebaut. Seit 1980 gebe es Beatmung und „Känguruhen“, seit 1990 Surfactant und Pulsoxymetrie. In der letzten Dekade  sei das neue Thema die Frühförderung, die durch verschiedene Programme zunehmend stärker ausgebaut wird. Als besonders positiv beschrieb er das "Entwicklungsfördernde, familienzentrierte und individuelle Betreuungskonzept" (EFIB), das nun auch fest zum PNZ 1 gehöre, sowie das Konzept "Eltern durch Wissen stärken" (ELWIS).
Koch arbeitet mit dem neuen Leiter der Geburtshilfe, Dr. Oliver Heine,  sehr eng zusammen, was schon räumlich so konzipiert worden ist: Das Marienkrankenhaus, eine der größten Geburtskliniken in Deutschland, beherbergt im obersten Stockwerk, über dem Kreißsaal, eine vom Kinderkrankenhaus Wilhelmstift geleitete Neonatologie-Station auf Level 1. Das Besondere: Eltern-Kind Zimmer, dank derer das EFIB Konzept noch besser umgesetzt werden kann, so Prof. Dr. Lutz Koch. "Die Eltern können lernen so früh wie möglich ihr Kind selbst zu wickeln, zu füttern und wenn nötig zu sondieren. Schon in den ersten Lebensstunden beginnen wir mit dem frühen „Känguruhen“, auch bei den Kindern unter 500 Gramm. Unterstützt werden die Eltern dabei von eigens geschultem Fachpersonal" Da die guten Behandlungserfolge von EFIB und die damit verbundene verkürzte stationäre Verweildauer überzeugend waren, wurde die Neonatologie- Station von ehemals 12 auf 20 Eltern-Kind Zimmer erweitert.
Zwei Vorträge standen im Zentrum der Veranstaltung. Den ersten hielt die Neonatologin Dr. med. Britta Hüning vom Uniklinikum Essen. Sie sprach darüber, dass Familienzentrierte Betreuung in der Neonatologie nicht nur  "nice to have" ist, sondern heute ein Muss. Früher hätten strenge Besuchszeiten auf der Neonatologie gegolten und man habe die Eltern mitunter eher als Belastung empfunden, entsprechend schlecht waren diese für zu Hause vorbereitet. Durch ein spezielles Care-and-Case-Management würden die Eltern inzwischen auf ihrer Station entsprechend der Schlafarchitektur ihres Kindes komplett eingebunden, erklärte Hüning, damit sie sich so schnell wie möglich in der Betreuung sicher werden. Weil die Frühgeburt in eine Phase der Schwangerschaft falle, in der das Kind noch nicht  als eigenständige Person wahrgenommen werde, müssten die Mütter besonders darin unterstützt werden, eine gute Bindung aufzubauen, etwa durch Skin-to-Skin-Care. Dies sei eine optimale Prophylaxe gegen Depressionen bei der Mutter und würde als eine vieler Maßnahmen die Hirnentwicklung der Kinder messbar fördern. Frühchen hätten verschiedene Schläge (Hits) bekommen, etwa durch Infektionen, Mangelversorgung und Sauerstoffmangel, weshalb ihre kognitiven und sozialen Leistungen in der Schule meist deutlich schlechter seien. Das UK Essen habe aus den USA ein dort schon seit über zwei Jahrzehnten existierendes Newborn Individualized Developmental Care and Assessment Program (NIDCAP) übernommen, ein spezielles Pflegekonzept, was die Frühchen körperlich und mental auf sanfte Weise fördert. Durch die bei dieser Pflege berücksichtigten richtigen sensorischen Reize würde das physiologisch anfangs strukturell glatte Hirn beispielsweise mehr Stützgewebe und mehr Aussprossungen der Nervenzellen bilden sowie zu einer besseren Ummantelung mit Myelin führen, wodurch Reizübertragungen schneller werden - und später die Lernerfolge größer.
Prof. Dr. rer. nat. Claudia Buss vom Institut für Medizinische Psycholgie an der Charité Berlin referierte die Auswirkung von mütterlichem Stress auf die fetale und frühkindliche Entwicklung des Kindes. Systeme, die sich  entwicklungsbedingt rapide verändern, wie etwa Menschen in ihrer Perinatalzeit, seien besonders empfindlich. Stress würde sie zu weniger Gesundheit im späteren Leben programmieren.  Um 1900 gab es erste Vermutungen, dass Stress das Blut der Mutter verändern könne. Die Psychologin konnte anhand ihrer Forschungen belegen, dass es tatsächlich im Blut der Mutter messbare Parameter gebe, etwa ein Anstieg des Cortisols und Interleukin 6, speziell auch plazentares Interleukin 6, die Effekte auf die Gehirnentwicklung haben. Besonders Mädchen würden eine nachweisliche größere Amygdala entwickeln, die dann zudem noch mit einem anderen Angstzentrum, der Insula, eines der fünf Großhirnlappen, enger vernetzt sei als gewöhnlich. Auch sei die Graue Substanz reduziert. Diese veränderte Stressbiologie würde sich auch in der nächsten Generation bemerkbar machen. Mit speziellen Elterntrainings müsse dafür gesorgt werden, diese Kreisläufe zu durchbrechen. Und Buss betonte: Wenn Frauen subjektiv Stress angeben, egal ob durch einen Umzug oder durch eine weit zurück liegende massive Gewalterfahrung, müsse zukünftig viel mehr unterstützend darauf eingegangen werden.
Für die anschließende Podiumsdiskussion war auch Petra Wille eingeladen, deren Tochter zwölf Wochen zu früh im Marienkrankenhaus geboren wurde. Mit sehr großer Zufriedenheit berichtete sie von ihren Erfahrungen und der äußerst positiven Entwicklung ihres Kindes im PNZ 1. Der sichtbare Erfolg von EFIB wurde auch sichtbar, als im Foyer ihr Ehemann und die inzwischen einjährige Tochter auftauchten: Beide haben eine enge Bindung, die sie auch Dank des gemeinsames Aufenthaltes im PNZ1 aufgebaut haben.

Sie haben Interesse an den Fortbildungsunterlagen oder möchten weitere Informationen? Dann wenden Sie sich gern an

Hamburg, 21. Juni 2018. Mit einem gemeinsamen Projekt wollen die Techniker Krankenkasse (TK), das Stuttgarter Start-up "Babybe" und acht Kliniken in Deutschland die Versorgung von Frühchen verbessern. Jedes Jahr kämen rund 8000 Babys in Deutschland mehr als zehn Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin auf die Welt, teilte die TK mit. "Diese Babys müssen häufig viel Zeit in sogenannten Brutkästen verbringen, enger Körperkontakt mit den Eltern ist für diese Kinder nur sehr eingeschränkt möglich", erklärte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der TK, Thomas Ballast. Doch sei gerade der enge Körperkontakt für die Entwicklung der Frühchen besonders wichtig. Dabei soll jetzt die neu entwickelte bionische Hightech-Matratze des Start-ups helfen, die den Kindern auch in der künstlichen Welt des Inkubators das Gefühl gibt, sie lägen direkt auf dem Oberkörper der Eltern. Weitere Infos unter https://www.tk.de/tk/pressemitteilungen/bundesweite-pressemitteilungen/985386

Hamburg, 18. Juni 2018  - Das Katholische Kinderkrankenhaus Wilhelmstift bietet gemeinsam mit dem Katholischen Marienkrankenhaus Hamburg im Perinatalzentrum Level 1 für Früh- und Neugeborene eine medizinische Versorgung der höchsten Stufe an. Am 18. Juni  eröffnet die Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks den mit über 8,5 Millionen geförderten Erweiterungsbau der Neugeborenen-Intensivstation, die erstmalig konsequent um das Familienzentrierte Behandlungskonzept EFIB® herum konzipiert wurde und nun auch Mutter-Kind-Zimmer auf einer Früh- und Neugeborenen-Intensivstation anbietet. Das ist bisher einmalig in Hamburg.
„Eine drohende Risiko- oder Frühgeburt erfordert mitunter vor, während oder nach der Geburt eine besondere intensivmedizinische Versorgung“, so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. „Das Kinderkrankenhaus Wilhelmstift bietet im Zusammenschluss mit dem Marienkrankenhaus durch das Perinatalzentrum Level 1 bereits die höchste Versorgungsstufe für Mütter und ihre Neu- und Frühgeborene. Mit dem Erweiterungsbau der Neugeborenen-Intensivstation und den sieben neuen Eltern-Kind-Zimmern wird diese Versorgung um ein familienzentriertes und entwicklungsförderndes Konzept erweitert, das in dieser Form in Hamburg einmalig ist.“ Dabei setzt das Wilhelmstift auf frühstmögliches Rooming-In auch für sehr kleine Frühgeborene und ermöglicht so in speziell dafür eingerichteten Eltern-Kind-Zimmern einen möglichst sanften und natürlichen Start ins Leben dieser kleinen Kinder. „Das Konzept sieht vor, Eltern bewusst so früh wie möglich in die Versorgung der Frühgeborenen einzubinden, um so die Familienbindung von Anfang an zu fördern. Die Eltern können Ihre Babys wickeln, füttern und so oft es geht mit den Kleinen „Känguruhen“. So fördern wir die Entwicklung der Frühgeborenen.“, erklärt Prof. Dr. Lutz Koch, Chefarzt der Früh- und Neugeborenen-Station. „Denn eine normale Entwicklung des Gehirns außerhalb des Mutterleibs ist möglich, wenn das frühgeborene Kind viel Zuwendung und positiv wirkende Reize erfährt.", so der Chefarzt weiter. Mit dem Erweiterungsbau der Station auf insgesamt 22 Betten und dem Neubau von Mutter-Kind Zimmern bietet das Wilhelmstift im Marienkrankenhaus eine in Hamburg bisher einmalige Rooming-In- Versorgung auf einer neonatologischen Intensivstation an. Jährlich werden auf der Station rund 1.000 Neugeborene versorgt, wovon jedes zehnte Kind ein sehr kleines Frühgeborenes unter 1.500 Gramm ist. Das Zentrum befindet sich direkt im Marienkrankenhaus Hamburg, einer der größten Geburtskliniken Deutschlands, und stellt so eine nahtlose Versorgung sicher. Geweiht wird der Erweiterungsbau von Herrn Domkapitular Berthold Bonekamp, stellvertretender Generalvikar des Erzbistums Hamburg.

Medienkontakt
Katholisches Kinderkrankenhaus Wilhelmstift gGmbH
Unternehmenskommunikation, Maike Hinrichs
+49 174 68 39 487
+49 40 67 377-130
 m.hinrichs(at)kkh-wilhelmstift.de

12. April 2018 - 26 hoch motivierte junge Frauen haben heute während des traditionellen Einführungsgottesdienstes im Katholischen Kinderkrankenhaus Wilhelmstift gGmbH Gottes Segen für ihre Ausbildung entgegengenommen. „Das Wilhelmstift ist ein menschlicher Ort und Gottes Liebe Dein Begleiter“, gibt Sr. Dorothe den Auszubildenden mit auf den Weg. Die Ausbildung umfasst insgesamt 3 Jahre mit 2.500 Praxis- und 2.100 Theoriestunden und startet immer am 1. April. Rund 250 Interessenten haben sich für diesen Kurs beworben.

Die Auszubildenden, die am 1. April 2018 begonnen und bereits ersten Fachunterricht erhalten haben, lauschen gespannt. Sie sind schon jetzt eine tolle Gemeinschaft und freuen sich unter der Kursleitung von Frau Weiß, Lehrerin für Pflegeberufe sowie Leitung der Gesundheits- und Kinderkrankenpflegeschule am Katholischen Kinderkrankenhaus Wilhelmstift, auf drei ereignisreiche Lehrjahre, in denen Sie eine fundierte Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflege erhalten werden. Neben einer theoretischen Ausbildung lernen die Schüler im Rahmen der intensiven 2.500 praktischen Unterrichtsstunden auf den Stationen des Kinderkrankenhauses schnell den Umgang mit den Kindern und deren individuellen Bedürfnissen. Aufgrund der vielseitigen Fachbereiche vor Ort erhalten sie einen umfassenden Einblick in verschiedene Krankheitsbilder. Ergänzt wird der Praxisteil von Außeneinsätzen bei den Hamburger Kooperationspartnern wie bspw. Krankenhaus Reinbek St. Adolf Stift oder Ev. Amalie Sieveking Krankenhaus.

Auf den Stationen arbeiten die Auszubildenden in den  Stationsteams mit, und oft wird Ihnen bereits während dieser Zeit klar, in welchen Fachbereich sie später als Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin am liebsten tätig sein möchten. In der Regel erfüllt das Wilhelmstift diesen Wunsch den Absolventen.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf einer patientenorientierten Arbeitsweise, denn das kranke Kind mit seiner Familie steht für das Wilhelmstift im Mittelpunkt; so steht es im Leitbild des Unternehmens. Ein menschliches, fachliches und kommunikatives Miteinander gilt für die Arbeit mit Patienten genauso wie für die Arbeit untereinander und macht das Wilhelmstift als Arbeitgeber so besonders.

Für einen Ausbildungsplatz zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflege kann sich jeder bewerben, der älter als 17 Jahre ist und folgende, gesetzliche Zugangsvoraussetzungen erfüllt:

  • Gesundheitliche Eignung
  • Mittlerer Schulabschluss oder eine andere gleichwertige, abgeschlossene Schulbildung
    oder
  • Erster allgemeiner Schulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung zusammen mit einer erfolgreich abgeschlossenen mindestens 2-jährigen Berufsausbildung
    oder
  • Ausgebildete Krankenpflegehelfer oder einer anderen erfolgreich abgeschlossenen landesrechtlich geregelten Ausbildung von mindestens 1-jähriger Dauer in der Kranken- oder Altenpflegehilfe (z.B.: GPA)

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger sind gesuchte Fachkräfte, die in Hamburg sehr gute Berufschancen haben. Allen Auszubildenden des letzten Jahrgangs konnte eine Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis angeboten werden. Wer im Wilhelmstift anfängt zu arbeiten, der bleibt in der Regel im Wilhelmstift. Herzliches Miteinander, familiäres Arbeitsumfeld, tolle Teams und eine geringe Fluktuationsquote sprechen für das  Haus.

Interessierte können ihre schriftliche Bewerbungen an m.beck(at)kkh-wilhelmstift.de senden. Für den Ausbildungsstart 2019 sind noch Plätze frei.

"Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Die Belange und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen bedürfen der besonderen Berücksichtigung im Gesundheitssystem, in Medizin und Forschung." so steht es im gerade unterzeichneten Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD. Genau das ist auch ein wichtiges Ziel des Gütesiegels "Ausgezeichnet. FÜR KINDER. Kranke Kinder und Jugendliche gehren in Qualitäts-Kinderklinken. Das wissen betroffene Eltern und legen sehr viel Wert auf diese Auszeichnung.

Das Wilhelmstift hat sich der Prüfung freiwillig unterzogen und zum wiederholten Mal das Gütesiegel erhalten. Das macht uns stolz und spornt uns zugleich an, auch weiterhin unsere Arbeit permanent zu verbessern.

Kontakt

Maike Hinrichs

Referentin Kommunikation & Fundraising

Tel +49 40 67377 219