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Hinsehen. Handeln. Schützen.

Gemäß dem Leitbild unseres Hauses stehen das Kind mit seiner Familie im Mittelpunkt unseres Handelns. Dies beinhaltet neben der medizinischen Versorgung auch die körperliche und seelische Unversehrtheit des Kindes.

Um die uns anvertrauten Kinder bestmöglich zu betreuen, gibt es im Wilhelmstift zwei zum Teil ineinandergreifende Mechanismen, die verschiedene Bereiche des Kinderschutzes abdecken. Zum einen kümmert sich die Kinderschutzgruppe um gefährdete Kinder und Jugendliche, interveniert und begleitet. Zum anderen gibt es ein umfassendes Schutzkonzept, das den sicheren Umgang zwischen Mitarbeitern des Hauses und den Patienten und Patientinnen gewährleistet.

Ziel unserer seit 2007 bestehenden Kinderschutzgruppe ist es, Kinder zu schützen, Familien zu stärken und Mitarbeiter zu sensibilisieren.

Dazu arbeiten wir in einem multiprofessionellen und interdisziplinären Team. Vertreten sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen der Kinder- und Jugendheilkunde, Kinderchirurgie, Kindergynäkologie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychologie, Sozialpädagogik und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege.

Wir bieten

  • unseren Patientinnen und Patienten und deren Familien medizinische sowie psychosoziale Begleitung und Hilfe beim Aufbau eines individuellen ambulanten Hilfenetzwerkes,
  • unseren ärztlichen Zuweiserinnen und Zuweisern verlässliche und kompetente Beratung und Zusammenarbeit in Kinderschutzfällen und
  • unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Handlungssicherheit in Kinderschutzfragen durch regelmäßige Fortbildungen und kontinuierliche hausinterne Weiterentwicklung von Qualitätsstandards gemäß den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin.

Hierfür besteht eine intensive Zusammenarbeit mit dem Kinderkompetenzzentrum am UKE (Rechtsmedizin), den Jugendämtern und den zuweisenden Ärztinnen und Ärzten sowie zu diversen Familienberatungsstellen und unserer Stiftung SeeYou.

 

Kontakt: kinderschutzgruppe(at)kkh-wilhelmstift.de

Tagtäglich widmen wir uns unseren Patienten engagiert und in all unserer Professionalität. In unserer Arbeit bieten wir den Patienten und Patientinnen einen respektvollen, reflektierten und fachlich fundierten Kontakt an und leben eine Kultur der Achtsamkeit. Das bedeutet, dass wir verantwortungsbewusst mit Nähe und Distanz umgehen.

Das vorliegende Wilhelmstift-Schutzkonzept regelt seit 2012 unsere Haltung zu Nähe und Distanz und beinhaltet entsprechende Maßnahmen zur Prävention von Grenzverletzungen und sexuellen Übergriffen sowie Handeln im Verdachtsfall oder bei konkretem Anlass.

Das Schutzkonzept ist Grundlage regelmäßiger, verpflichtender Schulungen und gilt für alle festangestellten und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Wilhelmstifts. Es verbindet die Anforderungen des Trägers mit der eindeutigen Haltung der Klinik und den Selbstverpflichtungen der einzelnen Mitarbeiter*innen.

Unser Ziel ist es, den bestmöglichen Schutz der uns anvertrauten Personen vor (sexualisierter) Gewalt als festen, selbstverständlichen Bestandteil des eigenen Wertekodex` in der Klinik zu verankern, das jeweilige fachlichen Handeln danach auszurichten und so Handlungssicherheit für Kollegen und Kolleginnen herzustellen.

Kontakt:

Thomas Kobsa, Leiter des Pflege- und Erziehungsdienstes, Abteilung für Psychiatrie, Psychosomatik, und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters (t.kobsa(at)kkh-wilhelmstift.de)

Annica Dornecker, Kommunikation und Qualitätsmanagement (a.dornecker(at)kkh-wilhelmstift.de) 

Schutzkonzept zur Ansicht.