Orofasziale Regulationstherapie nach Castillo Morales

Das Castillo Morales-Konzept ist ein ganzheitliches, neurophysiologisch orientiertes Behandlungskonzept für die Therapie von Kindern und Erwachsenen mit neurologischen Erkrankungen und Störungen der sensomotorischen Entwicklung (z. B. Zerebralparesen, muskuläre Hypotonien, Myopathien, Syndrome, Fazialisparesen). Es unterscheidet sich insofern von anderen Konzepten, als es eine wichtige Grundlage der Philosophie und Anthropologie der lateinamerikanischen Ureinwohner zum Ausgangspunkt nimmt.

Aus dieser Wurzel stammt der umfassende Kommunikationsbegriff innerhalb des Konzepts, in dem der Respekt vor der Person des Gegenübers und das Vertrauen in seine Fähigkeiten und Möglichkeiten die Basis der gemeinsamen Interaktion bildet. Die Verbesserung von Haltung und Bewegung unter spezifischer Einbeziehung der Sinneswahrnehmungen sind wichtige Ziele der Behandlung, ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Beeinflussung des orofazialen Komplexes zur Verbesserung der Nahrungsaufnahme, der Kommunikation (wie z. B. der Sprach-/Sprechentwicklung).

Durch Stimulation bestimmter Bereiche am orofazialen Komplex werden Bewegungsabläufe der mimischen Muskulatur sowie der Zungen-, Kau- und Schluckmuskulatur verbessert und die Atmung positiv beeinflusst.

Mehr Informationen finden Sie auch auf folgender Homepage:
www.castillomoralesvereinigung.de


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