Neue Spielräume für Familien, Kongress, Hamburg 26.-28.09.2008


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      Joachim Walter, I. Neemann (16:00 – 17:30)
    
Eltern werden – mit Angst, Eltern sein – mit Angstg“.
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Krankhafte Angst fokussiert die Wahrnehmung und das Denken, bremst Entwicklung. Angst wird in den Familien oft zum zentralen „beherrschenden“ Beziehungsthema: Angst vor Krankheit (Körperphobien), Angst vor Veränderung (Zwangserkrankungen), Angst vor der Außenwelt (scheinbares Mobbing) Angst vor dem Alleinlassen der Eltern (Schulphobien), Angst vor dem unbekannten Trauma der anderen in der Familie (transgenerationales Trauma), Angst vor der unbeherrschbaren Natur und Gesellschaft, aber auch Angst um und vor den Kindern (symbiotisch und narzisstisch missbräuchliche oder misshandelnde Familienkonstellationen). Dies sind häufig Themen unserer stationären psychoanalytisch familientherapeutischen Behandlungen. Ohne Aufgreifen familiärer bewusster und unbewusster Interaktion ist aus unserer Sicht ein haltbarer Behandlungserfolg kaum zu erreichen. Anhand von Fallvignietten gerne auch der Teilnehmer werden Hypothesen, Angststrukturen, und Interventionen gemeinsam diskutiert.








 
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