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Inwieweit es einem Paar gelingt, nach der Geburt eines- besonders des ersten- Kindes, für das Kind sowie sich selbst und den Partner/die Partnerin in den jeweils neuen Rollen, entwicklungsfördernde Räume und Grenzen zu finden, in denen sowohl gute dyadische als auch triadische Beziehungserfahrungen möglich sind, hängt wesentlich von der triadischen Kompetenz der Erwachsenen ab. Insbesondere, wenn es um das Erkennen und Verstehen frühkindlicher Verhaltensauffälligkeiten – die wiederum das “Eltern sein” schwer machen- wie dem exzessiven Schreien, den Fütter- und Gedeihstörungen sowie Ein-und Durchschlafstörungen handelt, lassen sich in der Interaktion zwischen dem Baby und seinen beiden Eltern schon sehr früh, meist unbewußte, Vereinnahmungs-und Ausschlusstendenzen beobachten, die, unerkannt und unverstanden, sowohl für den Säugling als auch für die Erwachsenen zur Vereinsamung in der neugeborenen Familie führen können. Wie ein ‚triagnostischer Blick‘ hier zu einem familiendynamischen Symptomverstänis beitragen kann, soll in diesem WS mittels eines Video-Beispiels gezeigt und anhand der Geschichte einer Eltern-Säuglingsfamilie diskutiert werden. Auch ‚mitgebrachte‘ Fallbeispiele sind willkommen.
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